Bevölkerung der Städte in China
Die Regierung in China treibt die Urbanisierung weiterhin energisch voran.
Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Chinas Bevölkerung - Menschen in China
Urbanisierung steht im Zentrum der chinesischen Reform- und Entwicklungspolitik, da sie eine der treibenden Kräfte des landesweiten wirtschaftlichen Wachstums der nächsten Jahrzehnte sein wird. Chinas gegenwärtige Verstädterungsquote von 47 Prozent wird bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent oder mehr ansteigen.
Chinas Stadtbevölkerung betrug Ende 2009 bereits rund 620 Millionen, was der weltweit größten urbanen Bevölkerungszahl entsprach. Chinas Stadtbevölkerung ist entsprech demnach bereits 2009 einem Viertel der Gesamtpopulation der 27 EU-Staaten. In den kommenden zehn Jahren werden voraussichtlich 200 Millionen Chinesen in die Städte ziehen.
Die Regierung in China treibt die Urbanisierung weiterhin energisch voran, doch die wachsenden Städte benötigen Infrastruktur, was in den kommenden zehn Jahren zu immensen Kosten führt. China muss bis 2020 Investitionen von bis zu 24 Billionen Yuan (2700 Milliarden Euro) in die Infrastruktur seiner Städte tätigen, um die neu zugezogene Bevölkerung auch versorgen zu können.
Chinas Urbanisierungsrate liegt derzeit bei 47 Prozent und steigt jedes Jahr um einen Prozentpunkt an. Setzt die Regierung ihre Urbanisierungspolitik fort, könnte die Urbanisierungsrate im Jahr 2020 bei 65 Prozent liegen.
Die rasche Urbanisierung in China stellt die Städte vor die Herausforderung der Luftverschmutzung, der Verknappung von Energie und Wasserressourcen sowie des begrenzten Raumes für Wachstum. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel schnellte in chinesischen Städten in die Höhe. China befindet sich in dieser Hinsicht auf Augenhöhe mit Industrienationen. Der durchschnittliche Bewohner in Guangzhou fährt pro Jahr rund 600 Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Peking und Shanghai sind es 300 Mal, in der Stadt New York nur 100 Mal.
Betrachtet man die Städte in China genauer, so erkennt man viele Besonderheiten. Die Hauptstadt Peking in Nordchina zeigt sich majestätisch, Shanghai an der chinesischen Ostküste präsentiert sich als Wirtschaftszentrum, und Lhasa ist wegen seiner atemberaubend schönen Landschaft und den auffallenden nationalen Eigenheiten der Tibeter in Westchina bekannt. Als "Frühlingsstadt" präsentiert sich dagegen die Stadt Kunming in Südchina.
Bis heute (2011) sind in China insgesamt 137 Städte als "ausgezeichnete Touristenstädte" ausgewiesen, dazu zählen Shanghai, Peking, Tianjin, Chongqing und Shenzhen ebenso wie Hangzhou, Dalian, Nanjing, Xiamen, Guangzhou und Chengdu. Die Städte Shenyang, Qingdao, Ningbo, Xian und Harbin sowie Jinan, Changchun und Lhasa gehören natürlich auch dazu. Bekannt für ihre geschichtliche oder kulturelle Bedeutung sind Städte wie Harbin, Jilin, Zhengzhou, Zhaoqing, Liuzhou und Qingdao.
Uhrzeit in China
Heute ist Donnerstag, der 23.02.2012 um 07:22:01 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 23.02.2012 um 00:22:01 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 8 vom 01.01.1970 - 07.01.1970.
China umspannt mit ihrer enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.
Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Bis zum 1. Oktober 2012 sind es noch 220 Tage.
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